Track Record

 

2003 – 2006: Die Lehrjahre

Meine Trading-Ausbildung startete 2003 zunächst im Selbststudium. Es folgten Seminare, Verluste, mehr Seminare, mehr Verluste, mehr Seminare, weniger Verluste. Irgendwann ein erster profitabler Monat, dann 2006 das erste profitable Jahr. Ich erzielte erstmals 46% Gewinn.

Meine Lehren dieser Anfangsjahre:

1. Trade mit einem kleinen Konto, Deiner Risikoaffinität entsprechend. Wer sein gesamtes Erspartes auf ein Trading-Konto einzahlt, ohne das Handwerk zu verstehen, setzt sich einem ungeheuren Druck aus, der schnell in Verlustangst mündet. Erst profitabel werden – dann sukzessive aufstocken.
2. Trade mit einem niedrigwertigen Markt. Der Dax-Future ist für den Einsteiger ungeeignet. Wer an seinem geistigen Auge innerhalb von Minuten komplette Monatsgehälter vorbeiziehen sieht (egal ob im Plus oder Minus), kann keine rationalen, emotionslosen Entscheidungen treffen.
3. Trade möglichst nicht intraday. Daytrading erfordert nahezu „automatische“, routinemäßige Entscheidungen – ohne Emotionen, Grübeln, Abwägen. Das Tempo des Daytrading überfordert Anfänger. Besser ist der Handel auf Basis von Tagescharts.

2007 – 2012: Der Turnaround

2007 habe ich noch einmal Geld verloren. Natürlich war das meine Schuld – ich war der Meinung, ich könne traden und gleichzeitig ein Haus bauen. Zum Glück habe ich rechtzeitig die „Notbremse“ gezogen und im Frühjahr mit dem Handel ausgesetzt. Bis die Telekom mich dann wieder ans Internet ließ, vergingen Monate und so konnte ich bis zum November 2007 meine Handelsstrategien überarbeiten und mein Business planen.

Seit 2008 habe ich jedes Jahr profitabel abgeschlossen: 2008 mit +176%, 2009 mit +46%, 2010 mit +49%. 2011 und 2012 waren herausfordernd – es verblieb ein Plus von wenig mehr als 3% pro Jahr. 2013 ist mit 16% Gewinn wieder zufriedenstellend.

Diese Prozentwerte sind aber nur die halbe Wahrheit.

Ich habe in meinem ersten halben Jahr als aktiver Daytrader ein Trading-Konto von 25.000 Euro mehr als halbiert – auf etwas über 12.000 Euro. Als ich mit dem CFD-Handel begann, habe ich ein zweites Konto eröffnet – mit weiteren 15.000 Euro. Insgesamt waren bei meinem Finanzamt Verluste von etwa 40.000 Euro aufgelaufen, die mir bis heute gestatten, die augenblicklichen Gewinne „steuerfrei“ zu vereinnahmen.

Ich möchte niemanden mit prozentualen Renditen blenden. Tausend Prozent und mehr sind häufig nur eine Frage der Kontogröße. Man nehme ein 100.000-Euro-Konto und mache daraus 110.000 Euro. Im Nachgang  ermittelt man dann den maximalen Drawdown und findet ein passendes Produkt mit möglichst niedriger Margin. Dann stellt man fest, dass man die 10.000 Euro Performance (unspektakuläre 10%) auch mit einem 4.000-Euro-Konto auf Margin hätte erreichen können – und schon ist man dann bei rekordverdächtigen 250% Rendite. Dutzende von Signaldiensten und Börsenbriefen benutzen genau diese Masche, um ihre Services zu verkaufen.

2013: Auf Kurs

Nach zehn Jahren des Lernens und Praktizierens an den Finanzmärkten habe ich heute einen Stil gefunden, der zu mir passt. Woran ich das merke? An meinen Ergebnissen. Die sind 2013 um Einiges besser als in den beiden Jahren davor. Dabei geht es nicht nur um Summen, sondern vor allem um Konsistenz. Statt eines hektischen Auf und Ab zeigt meine Kontokurve im Jahr 2013 stetig aufwärts. Was habe ich verändert? Erstens praktiziere ich das Daytrading wesentlich defensiver – kleinere Risiken, kleinere Verluste. Daytrading ist für mich nur noch eine “Fingerübung”. Zweitens habe ich die Welt der Optionen für mich entdeckt. Ich habe bei einem phantastischen Lehrer die Chancen dieses Anlageuniversums verstanden und nutze sie seit mehr als einem Jahr. Drittens habe ich das langfristige Investieren in Unternehmen, die eine stetig steigende Dividende zahlen, zu einem Grundbaustein meiner Anlagephilosophie gemacht. Ich nenne meinen derzeitigen Handels-Stil die “Zahltag-Strategie”, denn mein Ziel ist es, mehrmals im Monat vom Markt bezahlt zu werden. Sei es durch die mehrmals monatlich fließenden Dividenden oder durch eingenommene Optionsprämien.

Noch vor zwei Jahren galt für mich: Kein Trade – kein Einkommen. Heute, an der Schwelle zum Jahr 2014, nähere ich mich mehr und mehr dem Stadium, wo ich ein permanent wachsendes Einkommen erziele, ohne das sekündliche Gezappel der Börsenkurse permanent zu verfolgen. Unverändert ist mein Enthusiasmus, meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Mein Lieblings-Seminar heißt heute “Reich in Rente”. Darin stelle ich einen praktikablen Zehn-Jahres-Plan für einen Ruhestand in Wohlstand vor.

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