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    Performance-Report: Das Zahltag-Depot im Oktober 2019

    Im Oktober setzten die weltweiten Indizes ihre Rallye fort. Im Herbst beginnt bekanntlich die profitabelste Saison für den Aktienmarkt. Die Konjunktursorgen konnten den Kursen bislang nichts anhaben, auch die politischen Querelen - Handelskrieg, Syrien-Konflikt, Brexit - hinterließen kaum Spuren. Lediglich der britische Index kam im Oktober nicht recht vom Fleck.  

    Mein Depot wuchs im Oktober um 2,61%, die zeitgewichtete Rendite seit Jahresbeginn lag zum Monatsende bei 53,67%. Dies ist zweifellos ein beeindruckender Zwischenstand, aber es sei drauf hingewiesen, dass er außergewöhnlich ist. Denn Value-Investoren gehören normalerweise in sieben von zehn Jahren zu den Underperformern. Wenn sich die breiten Märkte allerdings von Wachstumstiteln ab- und den Substanzwerten zuwenden, dann findet innerhalb kurzer Zeitperioden eine rasante Neubewertung der Depots statt. Diese "Wanderung" sehen wir seit Monaten in den Aktienmärkten. Eine Aktie wie Amazon tut sich schwer, ihr Allzeithoch vom Sommer 2018 zu erreichen und zu überschreiten, ähnlich geht es der Google-Mutter Alphabet, Facebook und Netflix. Aktien wie Microsoft und Apple hingegen, die immerhin seit Jahren ihre Dividenden kräftig steigern, haben gerade frische Allzeithochs markiert.    

    Als Benchmark habe ich drei Indizes gewählt, die die Dividenden - wie auch mein Depot - berücksichtigen: den Dax, den S&P 500 Total Return Index und den MSCI EAFE Net Total Return Index, der sogar noch die Steuern auf Kapitalerträge berücksichtigt und aus 923 Aktien aus 21 Ländern (ohne USA und Kanada) gebildet wird.

    Die längerfristige Betrachtung, eine rollierende 12-Monats-Performance, zeigt ebenfalls einen deutlichen Abstand zu den Vergleichsindizes. 

    Damit mich nun niemand für größenwahnsinnig hält: Es gab auch einen seltenen Wermutstropfen in meinem Depot: Der Oktober 2019 brachte 2,45% weniger Dividende als der Oktober des Jahres 2018. Die Summe ist nicht dramatisch, wir reden über knapp 24 Euro. Was ist passiert?

    Die Erklärung ist relativ einfach. Im Oktober 2018 gab es eine Reihe von Unternehmen in meinem Depot, die ich zwischenzeitlich aussortiert habe. Da wäre zunächst der Hotel-REIT Chatham Lodging Trust, der als Monatszahler im September 2019 letztmalig eine Dividende überwies, weil ich ihn Ende August verkauft hatte. Nicht mehr dabei ist auch Lexington Property Trust, nachdem das Unternehmen im Frühjahr 2019 die Dividende gekürzt hatte. Im Oktober 2018 gab es auch noch Dividende von GameStop und Owens & Minor, zwei Firmen, die sich ebenfalls disqualifiziert haben.

    Für alle aussortierten Werte habe ich besseren Ersatz gefunden, jedoch zahlen die Neuinvestitionen nicht unbedingt im gleichen Monat Dividenden, wie die ausgewechselten. Daher diese scheinbare Schwäche.   

    Was positiv zu Buche schlägt: Mit dem Monatsende wurde bereits die gesamte Jahresdividende des Vorjahres überschritten. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres wurden 2,15% mehr Dividenden lukriert als im gesamten Jahr 2018. Damit steht auch nach dem für mich maßgeblichen Kriterium des jährlichen Cashflows fest: Das Jahr 2019 wird gegenüber dem Jahr 2018 prozentual deutlich profitabler. Völlig egal, ob der Kontostand in den kommenden zwei Monaten weiter steigt oder fällt - diese Dividenden sind geflossen und niemand kann sie mir mehr wegnehmen.

    16 Zahltage brachte mir der Monat, darunter fünf Gehaltserhöhungen. Realty Income, Altria, Community Trust Bancorp, Medical Properties Trust und die Bank OZK überwiesen erstmals ihre gesteigerten Gewinnausschüttungen. 

    Den Titel der Aktie des Monats verdiente sich im Oktober der Schuhhandler WEYCO aus Milwaukee, Wisconsin. Die Firma ist ein eher kleiner Wert, steigert aber die Dividende seit 38 Jahren ununterbrochen. Ein großer Teil der Unternehmensanteile liegt in Familienhand, die Familie arbeitet auch aktiv im Top-Management. Familiengeführte Aktiengesellschaften gehören traditionell zu den langfristig am besten performenden Firmen, selbst in Deutschland. Man denke nur beispielsweise an Fielmann oder Sixt. Derzeit durchlebt die WEYCO Group eine schwere Zeit, denn ein großer Teil der verkauften Schuhe wird in China produziert. Dadurch ist die Firma von den Zollquerelen stark betroffen - aber nicht existenziell. Was mir außerdem gefällt: Traditionell verkauft WEYCO wenig modeanfälliges Schuhwerk - klassische Herrenschuhe, Gummistiefel, Arbeitsschuhe, Outdoor-Schuhe. Die Konjunkturanfälligkeit dürfte damit deutlich geringer sein, als bei stark modeorientierten Labels.  

    Noch zwei Glanzpunkte gab es im Oktober: Der Altenheimbetreiber Omega Healthcare Investors nahm seine Dividendensteigerungen wieder auf und erhöhte die Quartalsdividende von 0,66 auf 0,67 Dollar. Der Biotech-Gigant AbbVie gab ebenfalls eine Dividendensteigerung bekannt - mit der ersten Dividende 2020 gibt es 1,18 statt bislang 1,07 Dollar pro Quartal. Eine schöne zehnprozentige Gehaltserhöhung. Seit meinem ersten Kauf ist die Dividende von AbbVie bereits um 22,4% angehoben worden und meine Dividendenrendite liegt jetzt auf Kostenbasis bei 6,11%. Wer heute bei AbbVie einsteigt, erhält hingegen 5,69% (Stand 04.11.2019, inklusive der erhöhten Dividende).  

    Mein projiziertes Jahresdividendeneinkommen beläuft sich damit auf 22.412,19 Dollar (vor Steuern) und hat sich gegenüber dem September um weitere 0,85% erhöht. Zum Jahreswechsel lag meine Jahresbruttorente bei 19.053,62 Dollar, das Plus summiert sich seit Silvester inzwischen auf 17,6%.    

    Auch meine alternativen Einkommensströme leisteten im Oktober ihren Beitrag zum Wachsen meines Dividendenportfolios. Die reinen Dividenden stellten mir 0,38% Cashflow zur Verfügung. Optionen auf Aktien trugen 0,21% bei. Futures-Optionen steuerten 0,92% bei. In der Summe lieferte mein eingezahltes Geld im Oktober also einen Cash-Ertrag von 1,51%. Wohlgemerkt - wir reden hier über einen Monat, nicht über ein Jahr. 

    Den kommenden Monaten kann ich also entspannt entgegen sehen. Leider ist die Volatilität gerade im Rohstoffbereich fast durchgängig rückläufig, es gibt nur wenige lukrative Chancen für den Optionsverkauf. Dafür weiß ich jetzt schon, dass der November wieder 20 Zahltage bringen wird. Meine Dividendensumme wird deutlich über der des Vorjahresmonats liegen und insgesamt werde ich Ende November über zehn Prozent mehr Dividende verdient haben als im gesamten Jahr 2018. 

    Weihnachten kann kommen.  

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    Kommentare: 17
    • #1

      Gustav (Dienstag, 05 November 2019 13:25)

      Good job! Ich werde dieser Monat mir noch ein JNJ-Aktien dazukaufen. Mir reichen auch die 3%-Divrendite momentan.

      SWAN, Gustav

    • #2

      Delta10 (Mittwoch, 06 November 2019 00:25)

      Prima Entwicklung, Nils!

    • #3

      Titus (Mittwoch, 06 November 2019 18:30)

      Danke für Deine neuen Berichte und die Cisco-Jagd! Bestens erfreut Titus

    • #4

      Bernd (Donnerstag, 07 November 2019 21:16)

      Hallo Nils,
      was waren eigentlich zu Beginn des Jahres 2019 die Gründe für deine deutlich verbesserte Erholung des Kontos gegenüber dem S&P ? Lag das an FOPs oder deinen Airbag-Trades, oder hatte das andere Gründe ?
      VG
      Bernd

    • #5

      Nils Gajowiy (Donnerstag, 07 November 2019 21:27)

      Bei dem drastischen Kurseinbruch zu Weihnachten 2018 ging es stärker abwärts, als im Index, dafür hinterher eben stärker wieder aufwärts und nach sechs Wochen auf ein Allzeithoch Ende Januar. Dividendentitel erholen sich in der Regel nach Bärenmärkten und Crashes in deutlich kürzerer Zeit, als das bei Wachstumstiteln der Fall ist. Denn in der Krise schlagen Profis zu und kaufen der Dividenden wegen zu Schnäppchenpreisen ein. Es war 2009 genauso. Schon Ende des Jahres 2009 hatten viele Substanztitel ihre Vorkrisenkurse wieder überschritten. Außerdem muss man klar sagen: Die Volatilität eines Portfolios mit nur 50 Titeln ist deutlich höher als die eines Index aus 500 Titeln. Diesen Riesendampfer muss man erstmal wenden und beschleunigen. Dagegen ist mein Depot ein Rennboot - und zwar in jede Richtung.

    • #6

      Titus (Donnerstag, 07 November 2019 23:54)

      Nils, Du hast doch den Versicherer ORI im Depot: Wäre er auch jetzt bei steigenden Notierungen noch ein Kauf für Dich? Und: Auf der Webside von comdirect wird eine Rendite von 7,1% angezeigt - in Deinem Video vom 16.09.18 sind's 3,5%. Welche könnte die korrekte Angabe sein? Danke für ein Feedback von Dir! Old Republic wird gegebenenfalls meine 29. Aktien-Position werden. Titus

    • #7

      Karsten (Sonntag, 10 November 2019 20:26)

      Wie war denn gesamte Entwicklung 2018? Die Angabe der Performance mit Lücken (ohne Angabe der Drawdowns) wirkt auf mich nicht seriös. Oder habe ich etwas übersehen?

    • #8

      Karsten (Sonntag, 10 November 2019 20:33)

      Hallo Nils,
      ich habe meinen Fehler beim Lesen der Performance erkannt. Alles gut. Gratulation zu den Ergebnissen.

    • #9

      Nils Gajowiy (Montag, 11 November 2019 09:17)

      Freut mich. Es gibt Performance-Reports für jeden Monat, einfach unter Performance-Reports rückwärts suchen.

    • #10

      Ben (Mittwoch, 13 November 2019 08:03)

      Hallo Nils,
      wie immer eine super Entwicklung. Eine kurze Frage zum Inner Circle. Zu jedem Monatswechsel versuche ich mir einen Platz zu ergattern, bisher keine Chance. Wird momentan einfach nichts frei, oder bin ich immer zu spät?
      Grüße,
      Ben

    • #11

      Nils Gajowiy (Mittwoch, 13 November 2019 09:34)

      Hallo Ben, danke für Dein Interesse am Inner Circle, es ist in der Tat unglaublich. Der erste Platz für den November ging am 1. November um 0.12 Uhr weg, der letzte um 06.30 Uhr. Tut mir leid, wenn Du da etwas spät dran warst. Am 1. Dezember um null Uhr gibt's wahrscheinlich wieder drei, vier frische Plätze. Falls jemand ausscheidet.

    • #12

      Christoph (Freitag, 29 November 2019 21:42)

      Hallo Nils,

      wie erstellst du die Performce Diagramme? Gibt es diese standardmäßig bei den IB-Berichten oder erstellst du sie manuell?

    • #13

      Nils Gajowiy (Samstag, 30 November 2019 16:33)

      Wenn Du die Charts meinst (oben) - das sind Screenshots aus meinen Original-Kontoauszügen.

    • #14

      Martin H (Sonntag, 08 Dezember 2019)

      Hallo Nils,
      sehr beeindruckend und immer wieder motivierend der Dividendenstrategie treu zu bleiben. Ich habe in diesem Monat in WestRock investiert. WestRock ist einer der weltweit größten Kartonagen- und Papierhersteller. Ein Unternehmen das u.a. auch die Kartons für Amazon und Co. herstellt. Das Unternehmen zahlt eine Dividende von aktuell 4,5% bei einer Payout-Ratio von ca. 54%. Die internationale Aufstellung (auch in Deutschland) halte ich für gut diversifiziert. Wie ist deine Meinung dazu? Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg.

    • #15

      Nils Gajowiy (Montag, 09 Dezember 2019 09:32)

      Ich bin seit längerer Zeit bei WestRock investiert und habe auch nicht vor, das zu ändern. Die Branche leidet etwas, da Chinesen in Amerika viele kleine Papiermühlen aufkaufen und die Gewinnmargen drücken. Aber in irgendwas müssen die ganzen e-Commerce-Pakete ja verpackt werden, ich denke, der Markt ist riesig.

    • #16

      Mister X (Donnerstag, 02 Januar 2020 22:01)

      Westrock erwirtschaftet recht konstant sehr schlechte Renditen auf das eingesetzte Kapital, wenn man Morningstar glaubt. Das heisst der thesaurierte Teil der Gewinne, wird intern vergleichsweise schlecht verzinst. Das beschränkt letztlich das Wachstum auch der Dividende . Außerdem wird tendenziell mehr Fremdkapital gebraucht. Sehr profitable Firmen brauchen oft sehr wenig Fremdkapital, schlicht weil genug verdient wird. Siehe z.B. eine Fuchs Petrolub oder Apple. Ist das kein Problem bei der Investition in Westrock, bei der Betrachtung der Langfristperspektive?

    • #17

      Nils Gajowiy (Freitag, 03 Januar 2020 09:28)

      Man sollte da nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Es gibt langsam wachsende Märkte, die noch dazu sehr investitionsintensiv sind - Kraftwerke, Stahlwerke, Autofabriken oder eben auch Verpackungsunternehmen. Da wird ständig neues Kapital in Wartung, Instandhaltung und Modernisierung gesteckt, ohne dass es sich sensationell verzinst. Dann gibt es weniger kapitalfressende und nicht gesättigte Märkte - dazu gehören Zigarettenfabriken oder viele Firmen, deren größtes Asset die Mitarbeiter, Patente und Lizenzrechte sind, ebenso Firmen, die viel Service betreiben und dafür mit großen Margen bezahlt werden - etwa Microsoft und Apple. Bei denen ist die interne Kapitalverzinsung höher. Man muss sich dann entscheiden, was man präferiert. Ich denke, auch in Zukunft wird die Welt nicht ohne Kartonagen, Blister und Tetra-Packs auskommen, auch wenn der Markt in den entwickelten Ländern eher mit 1% wächst als mit 10%.

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