Meine Mission

Irgendwann im Jahr 2003 habe ich mich mit dem „Börsenvirus“ infiziert. Seitdem lässt er
mich nicht mehr los. Die Faszination Börse macht heute einen Großteil meines Alltags aus.

 

Ich habe darüber hinaus auch noch großen Spaß daran, andere „anzustecken“. Wobei
die meisten Menschen, mit denen ich über Börse rede, schon infiziert sind, sonst
würden sie nicht in meinen Seminaren sitzen. Nun muss man ganz klar sagen: Von
100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden 90 bis 95 niemals an der Börse Geld
verdienen. Das ist pure Statistik. Man kann also guten Gewissens vom Spekulieren
nur abraten. Trotzdem hat noch nie jemand mein Seminar verlassen, wenn ich diese
Zahlen nenne. Jeder glaubt, zu den wenigen Auserwählten zu gehören, die sich von
den Finanzmärkten regelmäßig Geld holen. Die Dummen – das sind immer die anderen.

 

Also habe ich mir zur Aufgabe gemacht, denjenigen, die es nicht lassen können, wenigstens
die Augen zu öffnen und die richtigen Wege durch den Finanzdschungel zu zeigen. Das hilft
mir aus der Trader-Einsamkeit, macht mir Spaß, sorgt für extrinsische Kontrolle, bringt Geld
– also alles keine altruistischen Motive, sondern purer Egoismus.

 

Es gibt zwei weitere Motive, warum ich trade, investiere und anderen Tradern und Investoren helfe:

 

1. Ich nehme mein Leben selbst in die Hand und finde, das sollten alle Menschen tun.
In den vergangenen 50 Jahren ist Eigenverantwortung in Deutschland immer mehr
aus der Mode gekommen. Eine subtile Propaganda sorgt für eine schleichende
Infantilisierung der Deutschen. Versuchen Sie mal, sich eigenverantwortlich um ihre
Altersversorgung, Gesundheit oder ihr Geld zu kümmern. „Vater Staat“ weiß viel
besser, was gut für den Einzelnen ist und entmündigt so Millionen von Menschen.
Aus vielen staatlichen Systemen kann der typische Deutsche heute gar nicht mehr
ausbrechen, er wird bevormundet, gezwungen und durch Steuern gesteuert. Die
meisten Menschen merken das nicht einmal.

 

Trader und Investoren wollen und müssen Verantwortung übernehmen. Es gibt keine Kunden, die
ihre Rechnungen nicht bezahlen oder Märkte, die meine Produkte nicht verstehen.
Es gibt niemanden, der mir Vorschriften macht und niemanden, der mein Gejammer
hören möchte. Ich entscheide selbst, wann, wie viel und wie profitabel ich trade. Ich
zahle meine Verluste selbst und stecke mir den Gewinn (nach Abzug der ordentlich
deklarierten Steuer, selbstverständlich) ungeteilt in die Tasche. Ich habe jede
Freiheit, an der Börse zu tun was ich will, solange ich bereit bin, die Verantwortung
für die Konsequenzen zu übernehmen. Ich genieße die Freiheit und zahle den Preis.

 

2. Deutschland ist ein Entwicklungsland, wenn es um ökonomischen Sachverstand
geht. Wirtschaft, geschweige denn Spekulation, wird in der Schule nicht gelehrt.
In den Hochschulen wird Geld nur als theoretisches Thema in akademischen
Abhandlungen vermittelt. Praktischer Börsenhandel kommt im gesamten
deutschen Bildungswesen nicht vor. Spekulanten stehen im gesellschaftlichen
Abseits, ihr Ansehen dürfte weit unter dem von Versicherungsvertretern,
Gebrauchtwagenhändlern oder Politikern liegen (nichts gegen diese Berufsgruppen).
Auch hier ist „Vater Staat“ nicht ganz schuldlos. Aufklärung zum Thema
Finanzspekulation ist also ein Riesenmarkt, der mir bis an mein Lebensende ein
mehr als auskömmliches Einkommen sichern kann.

 

Solange mir jemand zuhören möchte, werde ich das Traden und Investieren interessierten Menschen
nahe bringen, Wissen vermitteln, Erfahrungen austauschen, Meinungen diskutieren.
Am Ende meines Arbeitslebens werde ich von mir behaupten können, Tausende von
Interessierten auf die Reise geschickt zu haben. Einige Dutzend werden im Trading oder Investieren ihre
Berufung erkennen, erfolgreich sein. Diese Menschen sind es wert, gefunden zu werden.

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