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    Performance-Report: Das Zahltag-Depot im September 2020

    Am 2. September 2020 erreichte der S&P 500 mit 3.580,84 Punkten den höchsten Schlusskurs seit Beginn der Berechnung des Index. Wer nur die großen Indizes betrachtete, konnte den Eindruck gewinnen, als hätte es nie eine Pandemie oder eine daraus resultierende Wirtschaftskrise gegeben. Am Ende des dritten Quartals 2020 hatte der S&P 500 Growth Index gegenüber Silvester 2019 eine Gesamtperformance von 20,6% vorgelegt. Der S&P 500 Value Index hingegen hatte 11,5% verloren. Der Spread zwischen Value und Growth-Komponenten des S&P 500 erreichte mit 32,1% damit den höchsten Stand seit Start der Berechnungen in den frühen 1990er Jahren. Trotzdem gab es im Monatsverlauf einige Veränderungen. Für sich genommen war der September der erste Monat des Jahres, in dem der S&P 500 Value Index den Growth Index outperformte. Der S&P 500 insgesamt verlor auf Monatsbasis 3,8%, Wachstumsaktien gaben 4,7% nach und Value-Aktien 2,4%. Die S&P 500 Dividenden-Aristokraten schnitten mit minus 1,4% ebenfalls überdurchschnittlich ab (jeweils auf Basis Total Return. Quelle: S&P 500 Factor Indices Index Dashbord, Report per 30. September 2020, S. 1 - 3). Noch ist das keine Trendwende. Möglicherweise bedeutet es aber, dass für immer mehr Marktteilnehmer die sportliche Bewertung der hochkapitalisierten Wachstumsaktien zu einem Kaufhindernis wird.

    Der Dividendenstrom im September

    Die Schlussmonate der Kalenderquartale gehören zu den stärksten Dividendenmonaten, da war auch der diesjährige September keine Ausnahme. Mit 1.427,82 Euro wurde das Minimalziel erreicht - eine vierstellige Monatsrente. Im Vergleich zum September des Vorjahres allerdings verbleibt ein Minus von 25,34 Prozent. Das lag vor allem an zwei "Ausreißern": Die SFL Corporation hat vor einem Jahr noch 1,40 Dollar pro Aktie ausgeschüttet, in diesem Jahr nur 1,00 Dollar. Der Versicherer Old Republic hatte im September 2019 eine Sonderdividende von einem Dollar pro Aktie ausgeschüttet, die das Ergebnis nach oben schob. Schließlich hatte ich einige Positionen reduziert und umgeschichtet - etwa DLR und Intel, deren Dividenden im September fehlten, weil die "Auswechselspieler", etwa Cisco und MPW, in anderen Monaten zahlen.   

    Mein projiziertes Dividenden-Jahreseinkommen vor Steuern erhöhte sich im September auf 20.429,43 Dollar. Das sind 0,86% mehr als die 20.253,55 Dollar im August. Ein Teil der höheren Dividendenerwartungen geht auf Einzahlungen zurück - diese lagen bei 0,59% meines Kapitals. Nicht vergessen werden sollte allerdings, dass Ende Dezember 2019 diese Zahl bereits bei 23.810,35 Dollar gelegen hatte. Es bleibt also noch einiges aufzuholen.  

    Immerhin gab es auch im September keine weiteren Dividendenkürzungen oder -streichungen, es blieb also in meinem Depot bei zwölf Firmen, die ihre Dividenden seit Jahresbeginn gestrichen oder gesenkt haben. Mehr Geld überwiesen im September der Einzelhändler Target, die Erdnussbutterfirma J. M. Smucker sowie die Drogeriekette Walgreens. Für den Oktober wurden weitere Anhebungen verkündet: Realty Income hebt zum fünften Mal in diesem Jahr die Gewinnausschüttung an. Community Trust Bancorp Inc. wird im Oktober mehr Dividende überweisen, ebenso Altria und die Bank OZK.  Im November gibt's dann mehr Dividende von General Mills, hier steigt die Quartalsausschüttung um vier Prozent von 0,49 auf 0,51 Dollar. Damit habe ich 38 Dividendenerhöhungen in diesem Jahr gezählt.  

    Ende September lag damit meine durchschnittliche monatliche Dividendenrente bei 1.441,88 Euro. Ein Jahr zuvor hatte der Neunmonats-Durchschnitt bei 1.358,84 Euro gelegen. Für 2019 insgesamt kam ich auf eine durchschnittliche Dividendenrente von 1.382,61 Euro, derzeit liege ich leicht über diesem Wert. Zum Vergleich: Das statistische Bundesamt meldete im September einen Rückgang der Reallöhne in Deutschland von 4,7% im Vergleich zum Vorjahr.         

    Käufe und Verkäufe im September

    Meine Transaktionen waren im September recht übersichtlich. Komplett liquidiert wurde die Position in Wells Fargo. Die Bank hatte nach dem Stresstest Ende Juni ihre Dividende drastisch gekürzt - von 0,51 Dollar im Quartal auf 0,10 Dollar. Die reinen Kursverluste der Position beliefen sich auf 1,03% meines Kapitals, zwischenzeitlich eingegangene Dividenden und Optionsprämien reduzierten den Verlust auf nur noch 0,9420%. Der Ausstieg aus Wells Fargo war denn auch mein einziger Verkauf. 

    Deutlich aufgestockt habe ich meine Position in Gladstone Land Corporation (LAND), insgesamt halte ich jetzt 200 Stück. Einige Stücke von Medical Properties Partners und Triton wurden nachgelegt. Die Kursschwächen bei Altria und der HOPE-Bank nutzte ich ebenfalls zum Nachkaufen.

    Das gesamte Zahltag-Depot lässt sich hier einsehen.    

    Die Aktie des Monats: Cardinal Health Inc.

    Cardinal Health ist ein Gesundheits-Serviceunternehmen mit über 152 Mrd. Dollar Jahresumsatz, ein Dividendenchampion mit 25 Jahren ununterbrochen steigenden Dividenden, einer beachtlichen Dividendenwachstumsrate und aktuell einer Dividendenrendite von über 4%. 

    90% des Umsatzes stammen aus dem Pharmavertrieb, wo die Firma unter anderem ein Joint Venture mit CVS für den kostengünstigen Einkauf betreibt. Weitere zehn Prozent liefert der Vertrieb von Medizinprodukten.

    Die Firma startete 1971 als Lebensmittelhändler, 1979 folgte der Großhandel mit Arzneimitteln. 1983 ging CAH an die Börse. 

    Die Kursentwicklung und die aktuellen Geschäftszahlen sehen alles andere als rosig aus. Für das am 30. Juni zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2020 wurde trotz eines fünfprozentigen Umsatzwachstums ein Verlust von 4,098 Milliarden Dollar ausgewiesen. Ursache hierfür ist eine Rückstellung von 5,63 Milliarden Dollar. Cardinal Health wurde nämlich in mehreren Bundesstaaten der USA, auf Bundesebene und privat vielfach verklagt. Streitgegenstand sind vermeintlich gesetzwidrige Praktiken bei der Verteilung verschreibungspflichtiger Schmerzmittel - gemeinhin bekannt als der "Opioid-Skandal", bei dem die Patienten durch regelmäßigen Schmerzmittelkonsum vermutlich eine Schmerzmittelabhängigkeit entwickeln. Um die Vielzahl der Klagen nicht über Jahrzehnte in die Länge zu ziehen, haben sich Cardinal Health und eine Gruppe von amerikanischen Generalstaatsanwälten (das so genannte "Settlement Framework") im Oktober auf die Zahlung einer Summe von 5,56 Milliarden Dollar im Verlauf der nächsten 18 Jahre geeinigt. Die Kosten dafür wurden im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr komplett in das Jahresergebnis gebucht. Die gesamte Vereinbarung ist noch nicht rechtskräftig, es ist noch nicht klar, wann tatsächlich das erste Geld fließt. Cardinal Health ist nicht das einzige Unternehmen, das mit derartigen Verfahren zu kämpfen hat - es sind amerikaweit über 3.000 Klagen gegen Dutzende Unternehmen anhängig. 

    In der Bilanz fällt für 2020 eine starke Abnahme des Eigenkapitals auf. Zurückzuführen ist das darauf, dass die o.g. voraussichtlichen Verbindlichkeiten bilanziell passiviert wurden. Gleichzeitig wurde auf Grund dessen der Bilanzgewinn geschmälert und durch Aktienrückkäufe die Zahl der in der Bilanz vorhandenen Treasury Stocks erhöht. Die Kapitalkraft des Unternehmens wird dadurch deutlich, dass gleichzeitig die langfristige Verschuldung innerhalb eines Jahres um 1,4 Mrd. Dollar abgebaut wurde, 569 Mio. Dollar an Dividenden ausgeschüttet, 350 Mio. Dollar für Aktienrückkäufe ausgegeben wurden - und der Cashbestand zum Jahresende trotzdem von 2,5 Mrd. auf über 2,7 Mrd. Dollar anstieg.  

    Weitere finanzielle Eckpunkte: Das Umsatzwachstum betrug pro Jahr 8,5% im Durchschnitt seit 2001. 40,7 Mrd. Dollar an Vermögenswerten in der Bilanz stehen langfristige Verbindlichkeiten von 7,11 Mrd. Dollar gegenüber. Die Anzahl umlaufender Aktien ist durch Rückkäufe von 353 Mio. Stücken auf 293 Mio. Ende Juni 2020 gesunken. Das Unternehmen generierte 2020 einen freien Cashflow pro Aktie von 5,41 Dollar, die Dividende lag bei 1,93. Dieser hohe Deckungsgrad führt zu einer komfortabel niedrigen Ausschüttungsquote, so dass auch in schlechten Jahren die Dividende sicher scheint und Raum für Dividendenanhebungen vorhanden ist. Während die durchschnittliche Dividendensteigerungsrate der vergangenen 15 Jahre bei stattlichen 21,2% liegt, sank sie für das aktuelle Jahr auf ein Prozent. Die jüngste Dividendensteigerung wurde am 11. Mai 2020 bekannt gegeben und ab der Juli-Dividende wirksam. Ab sofort gibt es pro Quartal 0,4859 nach vorher 0,4811 Dollar.

    Analysten prognostizieren bis Ende 2023 ein jährliches durchschnittliches Gewinnwachstum von etwas über 5,1%. Sollte diese Erwartung eintreffen (die Analystenerwartungen wurden bisher zu 83% auf Zweijahressicht ge- oder übertroffen), ergäbe sich bei gleichbleibendem KGV ein Renditepotential von etwa 12% pro Jahr. 

    Ich habe zunächst Cash Secured Puts mit Strike 37,50 auf den Titel verkauft, um ein Cash-Sicherheitspolster aufzubauen und auf einen günstigeren Einstiegspreis zu warten. 

    Wie immer gilt: Das Ganze ist keine Empfehlung, sondern dient rein der Information. Wer mehr wissen möchte, sollte vor einer Investitionsentscheidung bitte seine eigene Analyse machen und prüfen, ob das Unternehmen zum eigenen Risikoprofil und zur Anlagestrategie passt. Ich übernehme keine Verantwortung für entstehende Verluste. 

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    Kommentare: 28
    • #1

      Gerry (Mittwoch, 07 Oktober 2020 00:45)

      Oh....! Diesmal kommt der Performance-Report aber schnell; und...täusche ich mich, oder gibst du uns hier zum ersten Mal eine Übersicht auf das gesamte Zahltag-Depot?

      Schade finde ich Deine Verkäufe bei Foot Locker und HanesBrands. Beide Werte haben die Talsohle durchschritten und momentan wieder einen guten Lauf! Besonders erfreut hat MICH im September die Wiederaufnahme der Dividendenerhöhungen bei General Mills nach drei Jahren Einfrieren.

      Cardinal Health hat ebenso wie WBA sehr zu kämpfen, nicht nur mit Margendruck. Angesichts der nur noch symbolischen Div.erhöhungen ist CAH für mich eher die lahme Ente des Jahres. Ich habe Teile davon umgeschichtet in ABBV und BMY.

    • #2

      Nils Gajowiy (Mittwoch, 07 Oktober 2020 09:57)

      @Gerry: Nein, Du täuschst Dich nicht. Es gibt ja diverse Klug****r, die meinen, alles mögliche über mein Depot zu wissen. Jetzt kann sich jeder selbst anschauen, was drin liegt.
      Foot Locker und HBI habe ich seinerzeit abgestoßen, weil ich die Dividende bei beiden in Gefahr sah und gleichzeitig andere Titel mit sicherer, wachsender Dividende zu Schnäppchenpreisen zu haben waren. MPW, ABBV, MMM, MO, KMI, MAIN beispielsweise. Inzwischen bewirtschafte ich beide über Short Puts, die bringen mir Prämien, die derzeit deutlich über den Jahresdividenden liegen und keine Quellensteuer kosten. Die hohe Volatilität macht's möglich.
      Wie sich CAH entwickelt, werden wir sehen. Mir gefällt das solide Finanzmanagement der Firma und nach dem zweijährigen Kursrückgang zu kaufen ist aus meiner Sicht besser als vorher.

    • #3

      Ralin (Mittwoch, 07 Oktober 2020 11:18)

      Da ist er nun also - der vielfach gewünschte Einblick in Nils' Depot. Und was sehen wir: Neben dem von Kritikern lustvoll beschriebenem Schatten auch viel Licht, also Werte mit hohem Kurszuwachs seit Einkauf. Klar, wie bei jedem veröffentlichten Depot lässt sich auch hier der survivorship bias nicht herausrechnen, also die Verluste bei getätigten Aktienverkäufen, aber ich wage trotzdem die Einschätzung, dass Nils Strategie alles in allem profitabel ist und auch profitabel bleiben wird.
      Die Kernfrage aber natürlich ist: Wie profitabel? Jeder, der in letzten Jahren auf die großen Tech- und Plattform-Unternehmen gesetzt hat, hat sicher eine bedeutend höhere Gesamtrendite erzielt als Nils. Aber was beweist das? Vor allem, dass der Faktor Value in der jüngsten Vergangenheit deutlich schlechter performt hat als der Faktor Momentum. Aber gilt das auch für die Zukunft? Keine Ahnung. Ich kann nur auf die Börsengeschichte verweisen, die zeigt, dass es auf lange Sicht immer wieder zu grundlegenden Performance-Wechseln bei den einzelnen Faktoren kam. Vielleicht gehört die nächste Dekade doch mal wieder dem Faktor Value, vielleicht auch nicht. Darüber mag streiten, wer will. Und übrigens auch darüber, ob Profitabilität allein schon ausreichende Vorbedingung ist, um kostenpflichtige Fortbildungen anzubieten, oder ob dergleichen nur bei außerordentlicher Profitabilität erlaubt sein sollte. Ich bin Nils jedenfalls dankbar für die vielen interessanten Inhalte, die er wöchentlich auf Youtube zur Diskussion stellt, auch wenn ich gelegentlich - Überraschung, Überraschung - auch mal anderer Meinung bin als er.

      Mal konkret zum Depot: Was mich überrascht, sind die durchgängig sehr hohen Unterschiede in der Positionsgröße. Und noch konkreter: Ich hätte außer Realty Income noch ein, zwei weitere Net-Lease-REITs erwartet (z.B. WPC oder STOR) sowie wenigstens einen der zuletzt auf SA von Brad Thomas und anderen so promoteten Appartement-REITs (z.B. AVB oder EQR). Nicht, weil man diese Aktien einfach haben muss, sondern weil sie als stark gefallene, aber relativ substanzstarke Aktien einfach voll in dein Beuteschema passen, Nils.

    • #4

      Rudi (Mittwoch, 07 Oktober 2020 22:51)

      Hallo Herr Gajowyi,

      in Ihren Augen bin ich wahrscheinlich auch ein "diverser Klug****r".

      Den erfahrenen Anleger interessiert Ihr Depot eher wenig. Den Nachweis der erzielten Performance seit Depotstart bleiben Sie weiterhin schuldig.

      Der veröffentlichte Depotauszug sagt nichts über die erzielten Ergebnisse und die Qualität Ihrer Strategie. Es fehlen u.a. die realisierten Verluste (lt. Ihrer Aussage Müllentsorgung) die Ein- und Auszahlungen, die Kaufzeitpunkte und Angaben über den Drawdown. Stattdessen geben Sie ungefragt Teile Ihres Vermögens bekannt.

      Die wiederholte Veröffentlichung wenig aussagekräftiger Zahlen hinsichtlich der Performance wirkt auf mich fragwürdig. Der Titel Performance-Report ist nicht zu treffend.

    • #5

      PH (Donnerstag, 08 Oktober 2020 19:29)

      Hi Nils,

      vielen Dank für den Report und die Erhöhung der Transparenz! Weiter so!

      Grüße,
      Petar

    • #6

      Rene G. (Donnerstag, 08 Oktober 2020 20:22)

      Hallo Nils,
      Danke für den Einblick.
      Weiter so.

    • #7

      Nils Gajowiy (Donnerstag, 08 Oktober 2020 20:57)

      @Ralin: Danke für das Feedback. Die Unterschiede in den Positionsgrößen sind eine Folge der Kursbewegungen. Manche Aktien blieben lange im "kaufenswerten" Bereich, da konnte ich gemütlich monatelang Positionen vergrößern. Manche haben unmittelbar nach dem ersten Kauf abgehoben - und da stand ich dann mit mikroskopischen Positionen da. Diese Unwuchten sind mir durchaus bewusst, aber es sind Momentaufnahmen auf dem Weg zur "Endausbaustufe" des Depots. Auch da werden die Positionen natürlich unterschiedlich groß sein, denn ich orientiere mich an den Dividendenzahlungen. Eine volle Position soll mir 2.000 Dollar Dividende brutto pro Jahr zahlen. Damit ist sichergestellt, dass ich weniger eigenes Geld in "riskantere" Titel wie eine OHI stecke und mehr in "sichere" Häfen wie eine Coca-Cola oder Brookfield Renewables. Aber bis dahin ist der Weg noch lang. Viel Erfolg weiterhin! Gruß Nils

    • #8

      Tilo (Freitag, 09 Oktober 2020 19:18)

      Das erste Depot ohne Cashbestand. Oder habe ich etwas übersehen?

    • #9

      Ph (Freitag, 09 Oktober 2020 19:44)

      Hi Nils,

      Da wo Schmerz ist wartet Mehrwert. Wie schon bemerkt wurde, wäre es interessant Deine realisierten Verluste zu sehen z.b. bei epr. Da ist in Deinem Depot eine kleine Position zu sehen. Vor corona hattest du nach eigenen Aussagen dort eine volle Position, d.h. 2000 Euro Dividende, was einen damaligen Wert der Position von ca. 20000euro entsprach. Diese Verluste schwarz auf weiß hier zu veröffentlichen wäre im wahrsten Sinne des Wortes toll, weil es den Lerneffekt deiner Mitstreiter steigern würde und Du mit Deiner Transparenz auch an Renommee unter den finanzbloggern gewinnen würdest. Ein deutscher optionshändler hatte nach dem corona Crash ganz detailliert über seine massiven Verluste auf YouTube geredet und für diese Ehrlichkeit und charakterliche Größe nur Lob und Anerkennung geerntet.

    • #10

      Manfred W. (Samstag, 10 Oktober 2020 08:18)

      Danke Nils für diesen tollen Monatsbericht. Ich lese ihn gern. Und diesmal sogar mit Einblick in dein Depot. WOW! Ich persönlich hätte mich ja nicht dazu hinreißen lassen. Schon gar nicht wenn einige Mitleser hier herumflamen, die Zahltagstrategie tauge doch nichts. Als nächstes fordern sie noch Einblick in all deine privaten Konten.

    • #11

      TMO (Samstag, 10 Oktober 2020 09:35)

      Danke Nils für deine Offenheit. Sehr freundlich von dir dein Depot transparent zu machen. Wer dir folgt, weiß eh was du so hast. Ich denke es ist weniger Arbeit einfach dein Depot zu veröffentlichen, als jedes mal irgendwelche Spinnereien der Leser kommentieren/geraderücken zu müssen.

    • #12

      Rudi (Samstag, 10 Oktober 2020 14:24)

      #Manfred W. und TMO
      Der Begriff "das gesamte Zahltag-Depot" ist irreführend, weil zu einem Depot mehr als nur die Aktienbestände zählen (die hier beschriebenen CSPs mit dem erforderlichen Cashanteil scheinen z.B. wesentliche Bestandteile des Depots zu sein). Im Performance Report vom Januar veröffentlicht Herr Gajowiy eine zeitgewichtete Rendite über einen Zwölfmonatszeitraum. Diese Angabe ab Depotstart würde es vielen erlauben die ZTS mit Alternativen zu vergleichen. Es geht hier nicht um konkrete Bestände oder Konten, sondern um die Bewertung einer Strategie. Warum die harmlose Zahl der Performance ab Depotstart nicht veröffentlicht wird, sondern stattdessen Aktienbestände bekanntgegeben werden, kann nur Herr Gajowiy beantworten. Ich sehe bei den hier veröffentlichten Zahlen hinsichtlich der ZTS jedenfalls mehr Fragen als Antworten. Ich würde die Grafik der Rendite ab Depotstart veröffentlichen. Das schafft Klarheit und Transparenz, ohne Einblicke in die persönliche Vermögenslage zu gewähren.

    • #13

      Henning Heinz (Samstag, 10 Oktober 2020 17:48)

      Für manche wird es nie genug sein denn eigentlich möchte man ja nur ein Komplettversagen sehen. Und so lange das nicht der Fall ist ist es eben nicht transparent genug.

    • #14

      Markus (Sonntag, 11 Oktober 2020 00:00)

      #Nils, danke für den schönen Bericht und die Transparenz. Bitte mach weiter so und lass dich von Social Media Querulanten nicht aus der Ruhe bringen.

      # Rudi, worin liegt ihre Motivation, abgesehen davon dass Sie wissen möchten wie hoch Nils‘ letzte Tankrechnung war?
      Herr Gajowiy bietet sachliche, wertfreie, kostenlose Informationen und regt zum eigenen Denken an.
      Was ist daran verwerflich?
      Ob die ZTS nun 100% Gewinn oder Verlust im Zeitraum xy lukriert hat ist nur für Herr Gajowiy relevant, oder sind sie in einen ZTS ETF investiert oder wären sie dies gerne?

      Der Rest von uns freut sich über den informativen Mehrwert der hier geboten wird und ist froh darüber eigenständige Entscheidungen über Investments treffen zu dürfen.

    • #15

      Rudi (Sonntag, 11 Oktober 2020 12:42)

      #Markus
      Wie ich bereits geschrieben habe, interessieren mich Nils‘ Vermögenswerte überhaupt nicht. Im Gegenteil, es gehört eher zu den Gepflogenheiten dieser Seite nichtssagende Zahlenkolonnen zu veröffentlichen.

      Für die Bewertung der hier beworbenen Strategie und den damit verbundenen Dienstleistungen ist die Angabe der Performance ab Depotstart eine Kennziffer, welche nicht nur für Herrn Gajowiy relevant ist, sondern für jeden der sich für die ZTS interessiert und eventuell angebotene Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte.

      In den Ausführungen zu Gerd Kommer ("Das große Missverständnis: Wo Gerd Kommer irrt") wird auf die angeblichen Erfolge der ZTS und die Performance-Reports verwiesen. Die ZTS stellt sich damit direkt zum Vergleich gegenüber einer Strategie, dessen Ergebnisse historisch bekannt sind, ist aber selber nicht bereit die Performance zu veröffentlichen.

      Ich halte es für verantwortungslos eine Strategie zu umwerben, deren Ergebnisse unbekannt sind. Es ist vielsagend, wenn diese Information als uninteressant bzw. als reine Privatsache erklärt wird.

      Im Gegensatz zu Ihnen erkenne ich auf dieser Seite keinen Mehrwert, was möglicherweise darin begründet ist, dass ich etwas Erfahrung an der Börse gesammelt habe und meine Entscheidungen eigenständig treffe.

    • #16

      Markus (Sonntag, 11 Oktober 2020 13:29)

      #Rudi. Sie hätten Vll teilweise Recht mit Ihrer Aussage wenn hier für die ZTS bzw. die kostenpflichtigen Mitgliedschaften geworben wird.
      Dies ist ja jedoch absolut nicht der Fall. Weder in den Reports noch beim YouTube Kanal, wird die Mitgliedschaft für kostenpflichtige Angebote angepriesen.
      Es werden hier gewisse Zahlen und gewissen Gedanken/Meinungens gratis geteilt. Nützliche Tools etc. vorgestellt.
      Wenn Sie daraus keinen Nutzen ziehen können aufgrund Ihrer Erfahrung ist das schön und gut für Sie.
      Allerdings haben Sie nicht beantwortet, worin Ihre Motivation besteht, hier unermüdlich die „Problematik“ der ZTS und des kostenlosen Angebots aufzuzeigen und bewusst Falschaussagen bzgl Werbung zu propagieren

    • #17

      Rudi (Sonntag, 11 Oktober 2020 17:56)

      #Markus
      Auf dieser Seite wird mit der ZTS ein Produkt vorgestellt, für welches u.a. Dienstleistungen (Seminare, Webinare, etc.) auf der Homepage angeboten werden. Um Werbung für ein Produkt zu betreiben, bedarf es nicht der Anpreisung von kostenpflichtigen Mitgliedschaften. Ich gehe daher weiterhin davon aus, dass die hier eingesetzten Kommunikationsmittel der Meinungsbildung dienen und damit auch werbenden Charakter tragen.

      Es ist nahezu grotesk, dass ich Ihnen begründen soll, warum für mich die Veröffentlichung der Performance eine wichtige Kennzahl darstellt. Ich nenne Ihnen trotzdem meine Motivation:

      Erstens bin ich gegenüber allen Handelsstrategien offen eingestellt und mich interessiert die ZTS, weil der Betreiber der Homepage damit argumentiert, dass er mit dieser Strategie bessere Ergebnisse als mit bisher bewährten Strategien (z.B. die von Herrn Kommer) erzielt. Ich bin daher gern bereit mich weiterhin mit der ZTS zu beschäftigen. Allerdings kaufe ich nicht gern die Katze im Sack und hätte daher gern (als Entscheidungshilfe) die Performance des Betreibers seit Bestehen der Strategie erfahren.

      Zweitens liegt mir die Aktienkultur in Deutschland am Herzen und ich finde es schade, wenn hier Börsenneulinge eine Strategie anwenden, die außer unterdurchschnittlichen Ergebnissen nichts zu bieten hat.
      Es stimmt mich einfach traurig, wenn die Altersvorsorge durch das bewusste Vermeiden bewährter Strategien unnötigerweise geschmälert wird.

      Ich habe im Wesentlichen nur eine Frage gestellt. Warum heißt die Rubrik "Performance-Report", wenn hier alles Mögliche veröffentlicht wird, nur die Performance nicht? Diese Frage scheint für Sie bereits ein Angriff auf die gesamte Strategie zu sein und damit die Berechtigung zu liefern mir Falschaussagen zu unterstellen.

    • #18

      Markus (Sonntag, 11 Oktober 2020 19:19)

      # Rudi:
      Also suchen Sie nach einer Strategie mit der Sie ohne eigene Gedanken und ohne Eigenleistung eine Outperformance des Marktes erzielen können und dann kritisieren Sie, dass sie diese Infos hier nicht erhalten? Bitte teilen Sie mit uns das Ergebnis , sobald Sie das aber geschafft haben. Ich denke man sollte nicht mit Einzelaktien handeln, wenn man nicht bereit ist eigene Überlegungen anzustellen - da ist man bei ETFs besser aufgehoben.
      Danke jedenfalls für diese vernünftige Antwort und ja - sie werden hier sehr angriffig wahrgenommen. Siehe Ihre Kommentare vom 24. August.

      Davon abgesehen sehe ich hier auch diverse Punkte kritisch. So finde ich schade, dass die Ergebnisse aus den Optionen nicht mehr erwähnt werden. Außerdem find ich die Erhöhung des Preises für den Inner Circle schade, aber jeder kann bei uns zum Glück die Preisgestaltung für Dienstleistungen selber treffen.

      Die Veröffentlichung des Aktienbestands, finde ich allerdings großartig, genauso wie bereits erwähnt die gelieferten Denkanstöße.
      Weiter so Nils Gajowiy!

    • #19

      Rudi (Sonntag, 11 Oktober 2020 20:14)

      #Markus
      Ich suche keine Strategie die bei Verwendung des Stockpickings eine Outperformance gegenüber des Marktes erzielt, weil ich den Studien vertraue die in dieser Art des Handelns keinen dauerhaften Vorteil für den Anleger erkennen. Hinsichtlich der Verwendung von Optionen habe ich bereits Methoden gefunden die mir seit Jahren dauerhaft ermöglichen gegenüber dem S&P 500 (TR) wesentliche Überrenditen zu erzielen. Das ist allerdings nur möglich, wenn man nicht blind den verbreiteten Modethemen wie CSPs und Leerverkäufen nach Rabe und anderen selbsternannten Experten hinterherläuft. Was das eigenständige Denken anbelangt, so scheint es auf diesen Seiten nicht auf fruchtbaren Boden zu fallen. Hinsichtlich des Optionshandels habe ich von Herrn Gajowiy noch keinen einzigen eigenen Gedanken gelesen oder gehört. Stattdessen werden Methoden weitergegeben und propagiert, die mindestens bei einem der empfohlenen Experten (Rabe) nachweislich nicht funktioniert haben. Der Optionsmarkt ist sehr effizient. Dem Anleger hilft das Wiederkäuen von Hausfrauenformeln aus besuchten Seminaren wenig. Wo das endet sehen wir an den Performance-Reports des ersten Quartals. Sie können diese Art der "Wissensvermittlung" gut finden. Ich tue es nicht.

    • #20

      Peter (Freitag, 16 Oktober 2020 21:15)

      Lieber Rudi, lieber Markus, danke für die interessante Diskussion.
      Ich stehe klar hinter Rudis Einwand und Forderung, die Performance der Strategie zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung des Aktienbestandes fand ich zuerst ziemlich gut und auch informativ jedoch war der zweite Gedanke dann: Was ist daran eigentlich so informativ? Was für Werte Nils hat, konnte man erahnen, wenn man seine Berichte gelesen hatte. Interessant sind die recht inhomogenen Positionsgrößen, die mir möglicherweise etwas über die vielleicht vorhandene "Torschlusspanik" von Nils verraten. Wie jeder weiß ist einer der wichtigsten Faktoren beim investieren die Zeit, und Nils hat ein ambitioniertes Ziel mit seiner Zahltagsstrategie, nämlich, wenn ich es richtig erinnere, mit 100 Werten ein Dividendeneinkommen von 100.000 Dollar zu generieren. Dass er hier auf die Tube gedrückt hat sieht man bei den Hochdividendentiteln wie derzeit Altria, SKT (derzeit keine Dividende) und EPR-Properties (bei den beiden letzteren hatte und hat er jeweils volle Positionen (= 1000 Dollar Dividende/Jahr). Diese Positionen sind dann überdurchschnittlich groß und reißen die Performance des Depots in die Tiefe, wenn soetwas wie März 2020 passiert. Risikomanagement sieht anders aus und der Spruch das man an der Börse schnell reich aber noch schneller arm wird bewahrheitet sich hier. Weiter bringt diese Bestandsveröffentlichung eigentlich keinen Mehrwehrt ausser vielleicht noch die Befriedigung der Neugier, wie groß den nun das Portfolio ist etc...aber auch das konnte man sich aus Nils Veröffentlichungen in etwa ausrechnen.

      @Rudi: Wenn sie sehen wollen, was für eine Performance eine "Dividendenmaschine" erzielen kann, dann schauen Sie sich diesen Blog an, den auch Nils schon vorgestellt hat: https://divgro.blogspot.com/
      Dort können Sie ALLES einsehen inkl. Performance. Dieser Blogger hält jeden Trade fest, jede Einzahlung und bereitet alles graphisch auf.
      Nils und Divgro haben glaube ich sogar in etwa gleichzeitig begonnen, ihre "Dividenenmaschinen" zu bauen. Ihre Meinung über Divgros Portfolio/Performance wäre sehr interessant!

    • #21

      Rudi (Samstag, 17 Oktober 2020 18:36)

      Hallo Peter,

      schön, dass Sie mich daran erinnern mal wieder die Seite von DivGro zu besuchen.

      Bevor ich Ihre Frage beantworte, möchte ich nochmal erwähnen, dass ich der Meinung bin, dass mit Timingversuchen dauerhaft keine Outperformance gegenüber einer halbwegs herausfordernden Benchmark (z.B. S&P 500 TR) erzielt werden kann und Stockpicking eine Art des Markettimings darstellt. Ehrlicherweise ist es auch mit einem "reinen" Indexing (aufgrund der steuerlichen Situation) praktisch unmöglich eine ähnlich gute Nettorendite gegenüber einer geeigneten Benchmark zu erzielen. Persönlich fahre ich zweigleisig und besitze ein Investmentdepot und ein Optionsdepot. Beide werden bei unterschiedlichen Brokern geführt und sind quasi durch einen Burggraben voneinander getrennt. Das Investmentdepot ist im Wesentlichen passiv, während mir das Optionsdepot in den letzten Jahren viel (aktive) Freude bereitet hat. Meine Einschätzung bezieht sich deshalb hauptsächlich auf den Vergleich mit meinem eher passiven Investmentdepot. Außerdem ist der Wert meines Depots nicht annähernd so hoch wie bei DivGro.

      Das Depot bei DivGro ist aus meiner Sicht sehr ausgewogen, allerdings mit einem klaren amerikanischen Bias, was hinsichtlich der Bedeutung des Marktes nicht schlimm ist. Stark finde ich, dass beispielsweise mit AAPL, GOOG, AMZN und NFLX auch Growth- und FAANG-Werte vertreten sind (ich persönlich habe diese Unternehmen nicht in meinem Depot). Diese Unternehmen liegen unter den Top-Performern haben aber trotzdem keine wesentliche Übergewichtung. Die erzielte Performance entspricht dem erwarteten Ergebnis und ist gut, allerdings auch nicht überragend. Die dort veröffentlichten Zahlen spiegeln einen robusten Ansatz wider. Für mich sind sie weder Werbung für eine Dividendenstrategie noch eine Warnung.

      Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass die Performance stark von den Phasen (Aufbauhase, gesättigtes Depot) und damit von den Einzahlungen abhängig ist. Nach ca. sieben bis acht Jahren (überwiegend Bullenmarkt) muss ein Depot aber auch Gewinne nachweisen, welche deutlich über den Einzahlungen liegt. Bei GivPro ist das gegeben.





    • #22

      Trading (Samstag, 17 Oktober 2020 21:28)

      Hallo Rudi

      Sie argumentieren souverän und überzeugend in jeder Hinsicht.
      Funktionalität initiieren Sie uns doch Ihre TWR Rendite.

    • #23

      Peter (Samstag, 17 Oktober 2020 23:07)

      @Trading: die Frage ist nicht verständlich "Funktionalität initiieren..."?
      @Rudi:welchen broker können Sie aus eigener Erfahrung für optionshandel empfehlen? Ich habe ein Depot in dem ich investiere aber auch optionen handele. Beides möchte ich, ebenso wie Sie perspektivisch klar trennen #burggraben

    • #24

      Rudi (Sonntag, 18 Oktober 2020 11:38)

      @Trading Ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihre Frage richtig verstanden habe. Wenn es um die erzielte TWR geht, dann kann ich diese nur 100%ig zuverlässig für das aktive Depot angeben, weil der Broker mir diese Auswertung liefert. Die Rendite des Optionsdepots wird ab Erstellung (Dezember 2012) mit einer TWR von 325% ausgewiesen. Für das eher passive Investmentdepot steht mir diese Auswertung bei meinem Broker (Cortal Consors) leider nicht zur Verfügung. Ich möchte daher nur die Veränderung des Aktienbestandes angeben, weil mir die genaue Ermittlung der TWR im Moment zu aufwändig ist. Bei dieser Ermittlung sind die Dividenden nicht berücksichtigt, da ich diese dem Depot vollständig entnehme und für den privaten Konsum verwende. Ohne Berücksichtigung der Dividenden hat sich der Bestand des passiven Depots für den Vergleichszeitraum (ab Januar 2013) um 67% erhöht. Damit hat sich das Depot hinsichtlich der Aktienbestände ähnlich entwickelt, wie das von DivGro, wobei meine Bestände wesentlich kleiner sind. Ich hoffe, dass ich mit meiner Antwort nicht völlig an Ihrer Frage vorbeigeschossen habe.

      @Peter Für den Optionshandel nutze ich das Depot bei CapTrader (ein Reseller oder sog. Introducing Broker, hinter dem Interactive Broker steht). Man kann auch direkt ein Depot bei IB eröffnen, aber ich wollte einen deutschsprachigen Ansprechpartner haben. Die Kombination aus niedrigen Ordergebühren und Service sind bei CapTrader sehr gut. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv.

    • #25

      Tiho (Dienstag, 20 Oktober 2020 11:00)

      Wow, was für eine Diskussion.

      Den ganzen (schon missionarische) Sinn kann ich nicht nachvollziehen. Wer die Zahlen richtig liest, kann schon absehen das es einige Treffer gab und sicherlich noch geben wird. Aber so what, wer hatte sie nicht in diesem Jahr!?

      Ich für meinen Teil habe das Depot mit großem Interesse gelesen. Daher vielen Dank für die Übersicht! Wäre toll wenn dies vielleicht zwei mal jährlich möglich wäre.

      Eine andere Frage habe ich auch Nils.

      Wie stehst Du, ich hoffe diese persönliche Form ist überhaupt statthaft, zu mReits? Ordentliche Treffer im März, die sich immer noch erholen müssen, aber hohe Renditen bringen? Ich persönlich halte NLY, AGNC und NRZ.

      Vielr Grüße

    • #26

      Peter (Dienstag, 20 Oktober 2020 15:06)

      @Rudi
      Können Sie etwas zu Ihrer Strategie im Optionshandel erzählen? Ich selbst verkaufe ab und an, mehr oder weniger cash secured, puts auf Werte, die ich gern im Depot haben würde.

      Danke schonnmal, Grüße,
      Peter

    • #27

      Rudi (Dienstag, 20 Oktober 2020 20:53)

      @Peter
      Meine Entscheidungen im Optionshandel hängen im Wesentlichen vom Vola-Umfeld ab. In Zeiten geringer Volatilität bin ich oft auf der Käuferseite und verwende Optionsstrategien häufig als Aktienersatz. Bei hoher Volatilität bin ich eher Stillhalter. Außerdem bin ich auch im Rohstoffbereich aktiv. In den Futuresmärkten basieren die Entscheidungen (als Stillhalter) auf den COT-Daten, den Terminmarktkurven und dem ADX. Von CSPs auf Aktien halte ich nicht viel, obwohl das Schreiben von Puts im jetzigen Vola-Umfeld auch mir sinnvoll erscheint. Die Begründung würde hier zu lange dauern, weil (nicht ganz zu Unrecht) manche durch meine vielen Beiträge schon genervt sind. Sprechen Sie mich, bei Interesse, einfach bei einer besseren Gelegenheit (vielleicht in einem der kommenden Performance-Reports) nochmal darauf an.

      Viele Grüße
      Rudi

    • #28

      Peter (Dienstag, 20 Oktober 2020 21:04)

      @Rudi
      Danke schonmal für die Antwort. Ich komme auf Sie zurück!

      Grüße,
      Peter

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